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Wie aus dem Waagplatz ein Wohlfühlort wurde

Der Waagplatz war lange vor allem eines: ein Parkplatz. Seit Sommer 2025 ist daraus ein autofreier, einladender Ort mit Brunnen, Begrünung und viel Platz zum Verweilen geworden.

Unmittelbar neben dem Mozartplatz gelegen, ist der Waagplatz historisch der älteste Marktplatz Salzburgs. Lange Zeit war davon jedoch wenig zu spüren: Die Fläche war überwiegend asphaltiert, wurde hauptsächlich als Parkplatz genutzt und lud daher eher zum Abstellen von Fahrzeugen als zum Verweilen ein.

Das hat sich geändert. Im Zuge der Neugestaltung wurde der Waagplatz neu geordnet und als autofreie, gepflasterte Fläche umgesetzt. Ziel war eine bessere Nutzbarkeit im Alltag und eine Gestaltung, die sich behutsam in das Altstadtbild einfügt – Naturstein statt Asphalt, mehr Raum für Menschen statt für parkende Fahrzeuge.

Besonders ist dabei auch, dass Klimamaßnahmen von Anfang an Teil des Architekturwettbewerbs waren: Versiegelte Flächen wurden verringert, Begrünung und Beschattung von Beginn an mitgeplant. Im Herbst 2025 wurde am Waagplatz eine Linde gepflanzt, die künftig – vor allem in den Sommermonaten – für mehr Schatten und ein besseres Mikroklima sorgen soll.

Auch für die kleinen Bedürfnisse des Alltags ist gesorgt: Seit 3. Juli 2025 ist der Trinkwasserbrunnen aus Bronze in Betrieb und lädt zu einer erfrischenden Pause ein. In unmittelbarer Nähe steht zudem im Rahmen der Initiative „Nette Toilette“ ein Toilettenangebot zur Verfügung, jeweils zu den Öffnungszeiten des Partnerbetriebs.

Der Waagplatz ist erst der Anfang und Teil eines größeren Vorhabens: Gemeinsam mit dem benachbarten Mozartplatz wird die Salzburger Innenstadt Platz für Platz neu gedacht – mit mehr Grün, mehr Barrierefreiheit und einem Anspruch, der sich gut zusammenfassen lässt: Plätze für „Jedermensch“ zu „jederzeit“.