Zwischen Neutor und Museumsplatz entsteht eine neue Begegnungszone – ein Ort, an dem Bewegung, Aufenthalt und Miteinander selbstverständlich zusammenkommen.
Eine lebendige Innenstadt ist mehr als ein Ort zum Durchfahren. Sie ist Treffpunkt, Lebensraum und ein Stück weit die Visitenkarte einer Stadt. Genau diesen Gedanken greift die geplante Begegnungszone zwischen Neutor und Museumsplatz auf: Auf rund 12.000 m² soll dort ein öffentlicher Raum entstehen, in dem der Mensch im Mittelpunkt steht.
Die Vision dahinter ist eine Innenstadt, in der Bewegung, Begegnung, Aufenthalt und öffentlicher Verkehr selbstverständlich miteinander verbunden sind. Fußgänger:innen, Radfahrende und Öffis teilen sich den Raum respektvoll miteinander – und aus Straßen werden Orte, an denen Stadtleben entsteht.
![KI-generiert basierend auf den Plänen von Architekturbüro Ravnikar Potokar arhitekturni biro d.o.o., [2026]](https://salzburg-verbinden.at/wp-content/uploads/2026/07/ezgif.com-video-to-webp-converter-2.webp)
KI-generiert basierend auf den Plänen von Architekturbüro Ravnikar Potokar arhitekturni biro d.o.o., [2026]
Historische Plätze und Gassen zwischen Neutor und Museumsplatz werden dabei behutsam weiterentwickelt und an die Anforderungen einer modernen, nachhaltigen Stadt angepasst. Es geht darum, die Geschichte des Ortes zu bewahren und gleichzeitig Raum für neue Formen des Zusammenlebens zu schaffen. Zusätzliche Begrünung, Beschattung und durchdachte Aufenthaltsbereiche verbinden dabei mehr Lebensqualität mit Klimaanpassung.
Im Kern dieser Vision steht also der Gedanke des Miteinanders und eine gemeinsame Nutzung des Stadtraums, die allen zugutekommt. Es geht nicht um eine rein bauliche Veränderung, sondern darum, eine Innenstadt zu schaffen, die den Bedürfnissen heutiger und kommender Generationen gerecht wird.
Mit der Stadtoase verwandelte sich der Rot-Kreuz-Parkplatz am Salzachkai vom 4. bis 19. Juli 2026 zu einem Ort zum Verweilen, Begegnen und Erleben.
Mit Sitzgelegenheiten, Begrünung, Schatten und Gastronomie lud die Stadtoase dazu ein, den öffentlichen Raum neu zu entdecken. Unter der Woche stand die Fläche als offener Aufenthaltsraum zur Verfügung, am Wochenende verwandelte sie sich mit Musik, Familienangeboten und kleinen Kulturformaten in einen lebendigen Treffpunkt.